REConf
8. Requirements Engineering Tagung 2009

metadoc und 3er-consulting auf der REConf®

Titel des Vortrags: Der Einsatz interaktiver Qualitätsverbesserung natürlichsprachlicher Anforderungstexte

Datum und Uhrzeit: Mittwoch, 11. März 2009, 15:00 Uhr

Raum: PARIS

Level: Fortgeschritten

Abstract: Natürliche Sprache hat zur Beschreibung von Anforderungen gegenüber formaleren Beschreibungsmethoden einige Vor- aber auch Nachteile. Vorteile sind ohne Zweifel die allgemeine Gebräuchlichkeit bei allen Projektbetroffenen. Nachteile sind mögliche Mehrdeutigkeiten, Ungenauigkeiten und Auslassungen.

Anforderungstexte sollen möglichst objektive Darstellungen der Anforderungen sein, unabhängig von der subjektiven Gedankenwelt des Autors. Es gibt  einen engen Zusammenhang zwischen sprachlichen Effekten und bestimmten Formulierungen. Aus Formulierungen, die auf bestimmte Effekte hinweisen, lassen sich Regeln ableiten, wie Anforderungen formuliert sein sollten, um sprachliche Effekte möglichst auszuschließen.

Werkzeugunterstützt wird überprüft, ob diese Regeln in den Anforderungstexten eingehalten werden und mögliche Problemstellen werden dem Autor angezeigt. Der Autor wird so gezielt auf mögliche unerwünschte sprachliche Effekte hingewiesen und kann den Anforderungstext entsprechend verbessern.

Der erste Teil des Vortrags erläutert einige Grundlagen zur Kommunikation mittels natürlicher Sprache, zeigt wie sich mögliche sprachliche Effekte durch bestimmte Formulierungen erkennen lassen und wie Sie die Qualität Ihrer Anforderungstexte interaktiv und werkzeugunterstützt verbessern können.
Im zweiten Teil des Vortrags werden die Erfahrung mit dem Werkzeugeinsatz in verschiedenen Projektumgebungen erläutert.

Dirk Janzen ist Gründer und Geschäftsführer der metadoc GmbH, die sich sich mehr als 10 Jahren mit technischer Dokumentation, Dokumenten- und Anforderungsmanagement beschäftigt. Nach seinem Studium der Elektrotechnik an der Universität Karlsruhe arbeitete Herr Janzen in der Datenbankentwicklung, danach als Technischer Redakteur in einem Softwarehaus. Mit der Gründung der metadoc GmbH rückten Technische Dokumentationen für Testsysteme für KFZ-Steuergeräte in den Mittelpunkt der Arbeit.

Seit einigen Jahren arbeitet Herr Janzen an den interessanten Synergien, die sich aus der Kombination von Benutzeranleitungen und Anforderungsspezifikationen ergeben.

 

Heinrich Dreier ist freiberuflicher Prozessberater im Bereich der Entwicklung software-basierter Systeme. Er unterstützt Organisationen bei der Analyse und Verbesserung ihrer Entwicklungsprozesse. Dabei nutzt er die Kenntnisse und Erfahrungen aus neun Jahren interner und externer Prozessberatung im Bereich Automotive. Grundlage für die Verbesserungsarbeit sind für ihn die Modelle CMMI und SPICE bzw. Automotive-SPICE.
Seine Schwerpunktthemen sind Requirements Engineering, Projektmanagement und Software-Qualitätsmanagement.

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