REConf
8. Requirements Engineering Tagung 2009

Universität Darmstadt auf der REConf 2009

Titel des Vortrags: How to deal with the cube of complexity - the difference between project success and failure

Datum und Uhrzeit: Montag, 09. März 2009, 18:30 Uhr

Raum: MADRID

Level: Einsteiger

Abstract: Requirements Engineering ist schon eine merkwürdige Disziplin. Während sich Prozessbereiche wie Change- und Konfigurationsmanagement und Methoden wie die UML mittlerweile in den meisten Firmen durchgesetzt haben und eine Entwicklung ohne diese Methoden und Tools undenkbar ist, fristet Requirements Engineering häufig immer noch ein Mauerblümchendasein. Und - trotz fehlender RE Methoden und Tools laufen einige Projekte wunderbar, andere scheitern wiederum obwohl systematisch RE-Tools und Methoden genutzt worden sind.

Im Rahmen dieses Vortrags wird anhand ausgewählter Projekte der Automobilindustrie untersucht, welche RE Methoden den Projekten geholfen haben und wo Holzwege beschritten worden sind. Anhand des Komplexitätswürfels werden verschiedene Projekttypen klassifiziert und Empfehlungen für geeignete RE Methoden ausgesprochen.

Prof. Dr.-Ing. Peter Fromm hat in Aachen Elektrotechnik studiert. Nach seiner Promotion am Europäischen Zentrum für Mechatronik 1999 baute er den Bereich Software und System Engineering bei der Firma VDO / Division PKW Informationssysteme (später Siemens und Continental) auf. Zu den Schwerpunkten seiner Aufgaben gehörten die erfolgreiche Einführung von CMMi Level 3, die Definition und Implementierung einer weltweit standardisierten Engineering Toolchain sowie die Schulung der Entwickler. Inhaltlicher Schwerpunkt seiner Tätigkeiten waren die Prozessbereiche Konfigurations- und Change Management, Requirements Engineering und Software Engineering.

In 2008 übernahm er eine Professur für Microcontroller und Informationstechnik an der Hochschule Darmstadt. Aktuelle Forschungstätigkeiten beinhalten u.a. die Entwicklung eines Prozessbaukastens für mittelständische Software-Unternehmen.

Karsten Kiehlmann studierte Elektrotechnik an der TU Berlin. Vor seiner aktuellen Tätigkeit bei der Firma Continental entwickelte und managte er die Entwicklung von Software User Interfaces für Mess- und Telekommunikationssysteme bei der IAV GmbH, DeTeWe AG und Tektronix MPT Berlin.

Neben der eigentlichen Produktentwicklung war Herr Kiehlmann vielfach mit Software Engineering Themen betraut. So baute er mehrere Configuration Management Systeme, inklusive der zugehörigen Prozessdefinitionen, auf, leitete Process Improvement Teams zu den Themen Requirements Engineering, Technical Solution SW und Usability Engineering und wirkte an ISO900x und CMMi Audit Vorbereitungen erfolgreich mit.

Seit 2005 ist Herr Kiehlmann bei Continental Automotive GmbH, vormals Siemens VDO Automotive, im Bereich Instrumentation and Displays beschäftigt. Hier hat er zunächst den Ausbau des Prozessbereichs Requirements Engineering & RE Tools für die System- und Software-Ebene verantwortet und vorangetrieben. 2008 übernahm Herr Kiehlmann die Leitung des Kompetenzcenters Software Engineering und Tools. Seine aktuellen Schwerpunkte liegen im Aufbau eines mit dem Requirements Engineering integrierten, modernen Configuration Management Systems und dem evolutionären Ausbau des Requirement Engineerings auch in konjunkturell schwierigen Zeiten.

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